Hoffnung in der Coronakrise: Leuchtturm strahlt nach Jahrzehnten wieder

Leuchttürme sind mehr als Seezeichen, die Menschen durch stürmisches Meer bringen. Sie stehen für viele Menschen als Zeichen der Hoffnung. Im ostenglischen Withernsea nahe der Hafenstadt Hull wurde nun ein Licht der Hoffnung entzündet.

Seit 1976 brennt im Leuchtturm des Städtchens Withernsea kein Licht mehr. Dabei überragt der weiße Turm, 38 Meter hoch, majestätisch den kleinen Ort und die Häuserzeilen. Das Feuer des Turms wird heute nicht mehr benötigt. 1892 hatte man mit seine Bau begonnen, weil viele Schiffe vor diesem Teil der Küste sanken.

Aktuell wird Großbritannien von der Coronakrise hart getroffen. 7097 Todesfälle sind bereits zu beklagen (Stand 8. April, 2o Uhr). Auch Premierminister Boris Johnson steckte sich mit dem Virus an und wurde auf die Intensivstation eines Londoner Krankenhauses verlegt. Wie überall in der Welt, so macht die Pandemie auch in England Menschen Angst und Sorge.

Ein Feuer im alten Leuchtturm

In Withernsea entzündete man deshalb das Licht oben im Turm. Um den Menschen des Küstenstädtchens ein Feuer der Hoffnung zu schenken. In den Sozialen Netzwerken gab es viel Zustimmung zu der Aktion – und viele fühlten sich an die Tage ihrer Kindheit erinnert. Eine wundervolle kleine Geste, findet Ihr nicht?

 

 

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