Crew von Kutter Hoffnung rettet fünf Fischer vor Scharhörn

Kutter Hoffnung kommt zur Rettung! Nördlich der unbewohnten Insel Scharhörn ist heute ein Fischkutter gesunken. Fünf Besatzungsmitglieder stiegen in eine Rettungsinsel. Sie wurden unverletzt von der Crew des Kutters Hoffnung gerettet. 

Erinnert Ihr Euch an den Blogbeitrag, den Ankerherz-Verlagsleiter Stefan vor wenigen Wochen auf der Helgoland-Fähre von Cuxhaven schrieb? Von Fischkutter Hoffnung, der vorbei kam – als Sinnbild für eine bessere Zeit? Die Besatzung dieses Kutters hat heute fünf andere Fischer aus der Nordsee gerettet.

Kutter Hoffnung eilt zu Hilfe

Über die Verkehrszentrale Cuxhaven des Wasser- und Schifffahrtsamtes Elbe-Nordsee hatte ein Kutter aus Cuxhaven starken Wassereinbruch gemeldet. Sofort liefen zahlreiche Fahrzeuge, die zu diesem Zeitpunkt im Seerevier unterwegs waren, zum Unfallort. Solidarität und Hilfsbereitschaft auf See. Die Crew von Kutters Hoffnung erreichte den Unglücksort als erstes. Sie nahm fünf Kameraden an Bord, die in eine Rettungsinsel geklettert waren.

Nur wenige Minuten nach dem Eintreffen des Seenotrettungskreuzers aus Cuxhaven sank der Havarist. Die Seenotretter hatten keine Chance, etwas daran zu ändern. Vor Ort war ebenfalls das Polizeiboot „Sylt“ sowie das Beiboot des Lotsenstationsschiffes „Elbe“, das die Rettungsinsel einholte. Seenotretter bargen die auftreibende Notfallboje des Fischkutters, die automatisch Alarm ausgelöst hatte.

Kutter sinkt vor Scharhörn

Die fünf Besatzungsmitglieder des gesunkenen Fischkutters wurden nach Cuxhaven gebracht. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte Westwind mit vier Beaufort (bis 28 km/h). Das Video der Seenotretter belegt, wie schnell der treibenden Fischkutter in den Wellen verschwand. Es ist gut, dass die Fischer rechtzeitig in die Rettungsinsel stiegen…

 

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