DIE VERGESSENEN KINDER VON SYRIEN

Unser Freund, der Fotograf Andreé Kaiser (den Ihr von unserem Buch Barmherzige Schwestern kennt), ist von einer gefährlichen Reise zurückgekommen. In Syrien hat er in Bab al Hava und anderen Flüchtlingslagern in der Nähe der türkischen Grenze fotografiert. Wieviele Menschen dort vor dem Bürgerkrieg, vor den Splitterbomben des Assad-Regimes und den Terroristen des IS Zuflucht suchen, weiß niemand. Schätzungen gehen von bis zu 800.000 Menschen aus. Wegen der gefährlichen Lage und unübersichtlichen gibt es in diesem Gebiet wenig bis keine Unterstützung durch Hilfsorganisationen.

Die Welt schaut weg.

Andreé, selbst Vater von zwei Kindern, hat eindringliche Porträts von Kindern aufgenommen. “Die Eltern versuchen, ihnen eine Art Normalität zu bieten. Ihre Kleidung möglichst sauber zu halten. Ihnen einen Alltag zu geben.” Es gibt in manchen Lagern kleine Schulen, die Lehrer selbst organisiert haben. Ansonsten ist die Versorgungslage katstrophal. Andree wollte in der Zwischenzeit noch einmal in die Lager zurückkehren, um die Kinder zu besuchen. Doch inzwischen ist dies selbst für einen erfahrenen Kriegsfotografen wie ihn zu gefährlich.

Seht Euch diese Gesichter an. Was haben diese Kinder alles schon erleben müssen.

Ankerherz und Andreé Kaiser bitten um Spenden für unicef, das Kinder-Hilfswerk der Vereinten Nationen.

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ankerherz on Mai 15 2014

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