Helgoländer Seenotretter verbringen Silvester-Nacht auf See

Die Helgoländer Seenotretter haben die Silvesternacht auf See verbracht. Auf dem Flaggschiff der Seenotretter, der „Hermann Marwede“, transportierten sie einen Schwerverletzten aufs Festland – und erlebten den Jahreswechsel auf Höhe von Tonne 26 in der Deutschen Bucht.

Am Silvestertag stürzte ein Mann in seinem Zuhause auf Helgoland. Dabei verletzte er sich schwer am Kopf. Im Inselkrankenhaus konnte er nicht entsprechend untersucht und versorgt werden. Der Transport des Verletzten aufs Festland war also dringend nötig.

Kurz nach 20 Uhr erreichte die Seenotretter der „Hermann Marwede“ der Alarm. Der größte Seenotrettungskreuzer der DGzRS, 46 Meter lang, 11 Meter breit, liegt dauerhaft im Hafen von Helgoland. Von hier aus ist der schnelle Schiff in kurzer Zeit überall in der Deutschen Bucht. (Bild: Eine Gruppe von Ankerherz durfte das moderne Einsatzschiff vor einigen Monaten während unserer „Spucktüten-Tour“ nach Helgoland besuchen.) Ein Notarzt brachte den Verletzten an Bord und ging mit auf See.

Helgoländer Seenotretter im Silvester-Einsatz

Knapp zwei Stunden später erreichten das Schiff den Hafen von Cuxhaven. Der Mann wurde mit einem Krankenwagen in die Klinik gefahren. Gegen 23:20 Uhr legte die Crew der „Hermann Marwede“ wieder in Cuxhaven ab und nahm Kurs zurück auf den Roten Felsen.

„Prosit Neujahr“ hieß es daher für die Helgoländer Seenotretter auf der Außenelbe, Höhe Tonne 26. „Immerhin bekamen wir aus der Ferne noch ein wenig Feuerwerk zu sehen“, sagt der diensthabende Vormann Ulrich Wenzel.

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