Helgoland: Seenotretter helfen bewusstlosem Marinesoldaten

Seenotretter der Station Cuxhaven haben einem Marinesoldaten vor Helgoland geholfen. Der Mann war bewusstlos an Bord der belgischen Fregatte „Louise-Marie“ aufgefunden worden. Die Crew des Seenotrettungskreuzers Anneliese Kramer der Station Cuxhaven brachte schnell Unterstützung.

Gegen 7 Uhr erfuhr die deutsche Rettungsleitstelle See (betrieben von der DGzRSvon der medizinischen Notlage an Bord des belgischen Marineschiffes „Louise-Marie“. Position: rund 13 Seemeilen (ca. 24 Kilometer) südwestlich der Insel Helgoland. Ein Mitglied der Besatzung war kurz zuvor bewusstlos aufgefunden worden. Der Bordarzt empfahl dringend eine Evakuierung des Patienten in ein Krankenhaus auf dem Festland.

Einsatz vor Helgoland

Doch es gab ein weiteres Problem: Dichter Nebel verhinderte zu diesem Zeitpunkt den Einsatz eines SAR-Hubschraubers (Search and Rescue) der Marine. Die Rettungsleitstelle See alarmierte daraufhin den in Cuxhaven stationierten Seenotrettungskreuzer Anneliese Kramer. Ein Notfallsanitäter kam an Bord, um den Patienten auf dem Rücktransport versorgen zu können.

 

Damit alles schneller ging, lief die „Louise-Marie“ dem Seenotrettungskreuzer entgegen. Beide Schiffe trafen sich gegen 8.30 Uhr rund 25 Seemeilen (ca. 46 Kilometer) nordwestlich von Cuxhaven. Der Seenotrettungskreuzer ging bei der Fregatte längsseits, um die Notfallsanitäter überzusetzen. Diese unterstützten den Bordarzt bei der Versorgung des Patienten, der weiterhin bewusstlos war.

Nebel lichtete sich vor der Insel

Da sich der Nebel zwischenzeitlich lichtete, konnte der Mann gegen 10 Uhr von einem Rettungshubschrauber der Marineflieger aufgenommen und zur weiteren medizinischen Versorgung ans Festland gebracht werden. Wir wünschen gute Besserung!

 

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