KAPITÄN SCHMIDT: Schwarzen Block wie Terroristen bestrafen

Gestern Nacht in Hamburg: Der kleine Sohn eines Freundes, zehn Jahre alt, stand nachts an der Tür und weinte. Er hatte Angst: Könnte es sein, dass die Polizisten verlieren? Vor der Haustür brannte es und Chaoten und Polizei waren aneinander geraten.

Ich bin entsetzt.

Was jetzt auf den Strassen Hamburgs passiert, hat nichts mehr mit Protest gegen den G20-Gipfel zu tun, den ich durch aus teilen kann, wenn er friedlich bleibt. Wenn Chaoten aus ganz Europa nachts durch Hamburg ziehen, Autos und Häuser anzünden und Menschen bedrohen, die Brände löschen wollen, wie meinem Sohn heute geschehen, dann ist das kein Protest. Dann ist das die Vorstufe zum Bandenkrieg gegen die Polizei.
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Schwarzen Block wie Terroristen bestrafen

Ich bin absolut dafür, die Mitglieder des”Schwarzen Blocks”, wenn sie erwischt werden, wie Terroristen zu bestrafen. Was ich übrigens auch für diejenigen fordere, die Flüchtlingsunterkünfte anzünden. Schlimm ist, dass die Krawalltouristen, die aus der ganzen Welt nur angereist sind um Chaos zu verbreiten (und die sogar Tote in Kauf nehmen, wenn sie z.B. einen Hubschrauberpiloten mit einem Laserstrahl blenden), die viel größere friedlich Protestaktion in Misskredit bringen.
Ob die Verantwortlichen der Stadt richtig gehandelt haben, indem sie G20 nach Hamburg holten?
Ich bezweifle es.

KAPITÄN STEFAN SCHMIDT, JAHRGANG 1941, FUHR LANGE ZUR SEE UND LEITETE EIN SEEMANNSHEIM IN DER SÜDSEE. 2004 RETTETE ER FLÜCHTLINGE AUS DEM MITTELMEER, WURDE DESHALB ANGEKLAGT UND GING FAST IN DEN KNAST. SEIT FÜNF JAHREN IST ER ZUWANDERUNGSBEAUFTRAGTER DES LANDES SCHLESWIG-HOLSTEIN. SCHMIDT HAT DREI ERWACHSENE SÖHNE UND LEBT IN LÜBECK. IM ANKERHERZ BLOG BERICHTET ER VON SEINEM LEBEN UND SEINER ARBEIT.

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