Mr. Ostfriesen-T: Warum das Landleben geiler ist

Ich liebe es, auf dem Land zu leben. Nix gegen die Leute in der Stadt, aber ich könnte mir das nicht vorstellen. Wenn ich zum Beispiel in Hamburg bin, freue ich mich immer, wenn das Stadtschild in Sicht kommt. Rot durchgestrichen.

Zum Hinfahren und gucken: Toll. Zum Leben: Ne, das ist nix für mich. Ich bin ein Dorfjunge. Landleben ist mein Ding.

Glücklich op´m Dörp

Aufgewachsen bin in Asel, Asel City genannt, das machen viele auf dem Land, an den Dorfnamen ein City dranhängen. Asel City hat 600 Einwohner und eine Ampel. Das Dorf war bekannt, weil es früher einen Puff gab. Der war direkt an der Hauptstraße, gegenüber verliefen die Bahnschienen. Kurz und knapp gesagt: Asel City war das einzige Dorf, das einen Puff mit Gleisanschluss hatte. Ich fand meine Kindheit super. Wir sind mit den Rädern durch die Gegend gefahren, bis es dunkel wurde. Eine freie Kindheit. Als Jugendliche haben wir in Scheunen gefeiert und sind nachts kilometerweit nach Hause gelaufen.

Wir haben mal die schönsten Gründe zusammengetragen, warum das für mich Landleben das Beste ist:

  • Weil mit “Moin” alles gesagt ist.
  • Nach dem sechsten Bier schauen sie dich in der Stadt komisch an. Bei uns bist du der Fahrer.
  • Weil wir Abkürzungen kennen, die nicht mal Google Maps weiß.
  • Weil die Dorfkneipe das beste Soziale Netzwerk ist.
  • Weil wir wissen, wie der Nachbar heißt. (Und der Nachbar alles über dich weiß.)
  • Weil wir ALLE auf dem Feldweg Autofahren gelernt haben.
  • Weil das einzige Twittern, was mich wirklich interessiert, vom Hahn des Nachbarn kommt.

Noch eine Idee? Schreibt mir eine Mail an Keno@ankerherz.de

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