Viele Vermisste: Großer Öltanker brennt vor der Küste von China

UPDATE, 14. Januar: Die Sanchi ist gesunken. Für die Seeleute an Bord gibt es keine Hoffnung mehr. Zumindest kommt es nicht zu einer Ölpest, wie in ersten Meldungen befürchtet worden war. Der Tanker hatte rund eine Million Barrel (je 159 Liter) Ölkondensat geladen, ein flüssiges Erdölprodukt. Bei Berührung mit Wasser verdunstet es sehr schnell, wobei Gas entsteht, das hochexplosiv und giftig ist.

 

Es sind schreckliche Bilder, die das chinesische Staatsfernsehen auf Twitter veröffentlicht hat. Im Ostchinesischen Meer, etwa 160 Seemeilen (296 Kilometer) östlich von Shanghai, brennt ein großer Öltanker der Panamax-Kategorie.  32 Seeleute werden vermisst. Bilder zeigen, dass eine gigantische Rauchwolke über dem Havaristen steht. Ein furchtbares Szenario für die Männer an Bord.

 

Der Tanker befand sich auf dem Weg vom Iran nach Südkorea. Offenbar kam es zu einer Kollision mit dem aus Hongkong kommenden Frachter CF Crystal. Über den Hergang des Unglücks ist noch nichts bekannt. 21 Besatzungsmitglieder des Frachters, der Weizen geladen hat, konnten nach Berichten einer chinesischen Nachrichtenagentur in Sicherheit gebracht werden. Eine große Rettungsaktion ist angelaufen. China und Südkorea haben Schiffe und Flugzeuge zum Unglücksort entsandt.

 

 

 

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