Seenotretter: Kutter driftete Richtung Windpark vor Helgoland

Einsatz für die Seenotretter: Ein Fischkutter meldete in der Nacht zu Freitag den Ausfall der Maschine. Kurzschluss! Das Schiff trieb in Richtung eines Windparks.

Der Notruf ging mitten in der Nacht ein, gegen 3.30 Uhr. Fischkutter “Martje” mit Heimathafen Greetsiel meldete nach einem Kurzschluss den Ausfall des Motors. Position: Etwa zwölf Seemeilen (23 Kilometer) nördlich von Helgoland. Und nur 1.5 Seemeilen von einem Windpark entfernt. Zum Glück befand sich ein weiterer Kutter in der Nähe, die “Nordlicht”. Es gelang den Fischern, eine Leinenverbindung herzustellen und die Kollegen auf Position zu halten. So funktioniert Solidarität auf See.

Kutter trieb Richtung Windpark

Die Seenotretter auf dem Flaggschiff “Hermann Marwede”, die in Helgoland stationiert ist, reagierten sofort. Mit Höchstgeschwindigkeit liefen sie zum Havaristen. Sie übernahmen die Leinenverbindung und schleppten die “Martje” sicher nach Helgoland. Den beiden Fischern an Bord geht es gut.

 

Wir von Ankerherz haben größten Respekt vor der Arbeit der Seenotretter. Ein besonderer Gruss gilt der Crew der “Hermann Marwede”, die wir vor kurzem bei unserer “Spucktütentour” an Bord besuchen durften. Es ist großartig, was Ihr leistet! Großes Lob auch für das solidarische Handeln der Fischer von der “Nordlicht”!

Wir haben den Seenotrettern mit unserem Buch MAYDAY ein Denkmal gesetzt. In diesem Buch erzählen Deutschlands Seenotretter von ihren dramatischsten Einsätzen. Das Buch gibt es versandkostenfrei hier bei uns im Online Buchladen von Ankerherz.

 

 

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