Sturmwarnung für Küsten von Nordsee und Ostsee

Der Deutsche Wetterdienst hat am Sonntagmorgen für die Küstengebiete an der Nord- und Ostsee eine Sturmwarnung ausgegeben. Sturmtief „Hermine“ weht teilweise in voller Orkanstärke über dem Norden.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturmböen mit bis zu 85 Kilometern pro Stunde. Vor allem in Schleswig-Holstein (in den Kreisen Dithmarschen und Ostholstein) sei mit schweren Sturmböen mit bis zu 95 Kilometern pro Stunde zu rechnen. An der Nordsee gibt es Unwettergefahr wegen orkanartiger Böen mit bis zu 110 Kilometern pro Stunde. In allen Seegebieten der Nordsee und Ostsee gelten für die Seefahrt in den nächsten Stunden Warnungen vor Starkwind.

Im Verlauf des Sonntags kann der mit dem Sturm einhergehende Regen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) auch in Schnee übergeben. Autofahrer sollten auf glatten Straßen besonders achtsam sein. Noch bis in den Montag hinein ist mit stürmischem Wetter und Orkanböen zu rechnen.

Sturmwarnung vor „Hermine“

Auf Helgoland meldete die Wetterstation auf Oberland am Sonntagvormittag konstant Windstärke Neun, in Böen volle Orkanstärke Zwölf. Die Reederei Cassen-Eils teilte mit, dass die Fährverbindung nach Cuxhaven wetterbedingt ausfällt. Wegen des strengen Lockdowns dürfen momentan allerdings nur Insulaner auf den Roten Felsen reisen.

 

Schwere Schäden sind an den sturmerprobten Küsten bislang nicht gemeldet worden. Dennoch hatten die Feuerwehren überall im Norden reichlich zu tun. In Hamburg stürzten u.a. mehrere Bäume und ein Baugerüst um. Windböen beeinträchtigten auf dem Hindenburgdamm den Bahnverkehr zwischen Sylt und dem Festland. Die Bahn meldete, dass mit Verspätungen zu rechnen sei. Camping-Fahrzeuge oder Autos mit Anhängern werden voraussichtlich bis zum Nachmittag nicht transportiert.

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Sturm Bella wütet über Großbritannien

Zuvor war Sturmtief „Hermine“ als Sturm Bella über Irland und die Britischen Inseln gezogen. Eine Station auf der Isle of Wight meldete über Stunden hinweg konstant Beaufort Zwölf. Vor allem im Südwesten Englands kommt es zu teils schweren Überschwemmungen, wie die BBC berichtet. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Es kam zu Stromausfällen. Bäume kippten auf Straßen und Bahnlinien. Gute Nachricht: Auch aus Großbritannien und Irland gibt es bislang keine Meldungen über Tote oder Schwerverletzte.

Nachmittag mit Buch auf der Couch

Insgesamt klingt das nach dem perfekten Wetter für einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch! Wenn Euch nach Büchern vom Meer zumute ist, schaut doch mal hier im Ankerherz Buchladen. Mit „Der Sturm“ und den Büchern der Kapitäne haben wir Bücher im Programm, die perfekt passen. Radio Ankerherz spielt den ganzen Sonntag Geschichten vom Meer – hört rein in unseren Stream von Helgoland.

Macht es Euch gemütlich…

 

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