Unglück vor Hafen: Fähre kracht gegen Mole auf Gran Canaria

Unglaubliche Aufnahmen von der spanische Insel Gran Canaria: Ein Passagierschiff der Reederei Armas ist am Freitag (21. April) kurz nach dem Auslaufen mit hoher Geschwindigkeit in die Mauer der Pier „Nelson Mandela“ im Hafen von Las Palmas gerauscht. Der Unfall scheint glimpflich ausgegangen zu sein: Nach Medienberichten wurden zehn der 180 Menschen an Bord leicht verletzt. Einige Passagiere erlitten offenbar einen leichten Schock. An der Pier entstand ziemlicher Schaden und der Bug des Schiffes sieht nach der Kollision mit dem Beton aus wie eine Nase, die an einer Scheibe plattgedrückt wurde.

Unglück vor Hafen: ein Ölteppich bedroht die Umwelt

Weil Treibstoffleitungen beschädigt wurden, liefen mehr als 60.000 Liter Öl aus; Spezialteams sind derzeit dabei, den Ölteppich einzudämmen. Zur Unfallursache: Nach ersten Meldungen kam es zu einem Ausfall der Elektronik an Bord – der Kapitän soll angeblich keine Chance gehabt haben, den Unfall abzuwenden. Ermittlungen der Behörden haben gerade begonnen. Nach Angaben der Reederei wurden die Passagiere mit einem anderen Schiff nach Teneriffa gebracht.

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