UPDATE: Vermisster Frachter El Faro

Rettungskräfte der U.S. Coast Guard haben auf dem Atlantik östlich der Bahamas ein großes Feld mit Gegenständen entdeckt – darunter Container, Überlebenswesten und Rettungsringe – die vermutlich zum vermissten Frachter „El Faro“ gehören. Der 241 Meter lange Containter-Frachter ist seit Donnerstag verschollen – der letzte Kontakt war in der Nähe des Auges von Hurrikan „Joaquin“. Wie ein Sprecher der Coast Guard am Montagmorgen (Ortszeit) in Jacksonville, Florida, bestätigte, ist das Schiff vermutlich gesunken.

An Bord befanden sich 33 Mann Besatzung, 28 US-Amerikaner und fünf Polen, darunter Jeremy Riehm, 46 und Steven Shultz, 51, und Keith Griffin, 36 (Foto: von links nach rechts). Für die Familien der Angehörigen sind diese Tage des Bangens ein furchtbarer Zustand. Die Mutter der 2. Offizierin erhielt in der Nacht zu Donnerstag eine Email von ihrer Tochter. „Wir fahren direkt in einen Hurrikan hinein. Love to everyone“, schrieb sie. In einem Interview mit dem Fernseh-Sender NBC berichtet sie: „Sie sagte: Mum, wenn ich auf See sterbe, ist es okay. Ich habe getan, was ich geliebt habe.”

Hoffen wir, dass es die Mannschaft in Rettungsinseln schaffte und irgendwo auf dem Meer treibt. Die fieberhafte Suche nach Überlebenden geht weiter…

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