Zuhause von Ankerherz: der Alte Tanzsaal und seine Geschichte

Immer wieder fragen uns Kunden und Partner: Warum lebt Ihr eigentlich auf einem Dorf im Süden von Hamburg und nicht in der Stadt? Und warum heißt die Heimat von Ankerherz der “Alte Tanzsaal”. Wie geht das, einen Verlag aus einem kleinen Dorf heraus zu leiten? Hollenstedt hat knapp zweieinhalbtausend Einwohner. Muss man nicht eigentlich in Hamburg wohnen?

Wir haben vier Kinder (und zwei Hunde). Früh war klar, dass wir ein Lebensmodel brauchen, in dem die Wege kurz und unkompliziert sind und das es möglich macht, eine Menge Arbeit und die Bedürfnisse von Kindern in Einklang zu bringen. Das Dorfleben ist dafür ideal. Es ermöglicht uns als Familie viele Freiheiten. Nachteile gibt es gewiss auch, doch die Erfahrung zeigt: Eigentlich sind es keine. Hollenstedt und der Alte Tanzsaal liegen gleich an der A1, in einem Dorf mit nur einer Ampelanlage. Die Bahnhöfe von Buxtehude und Tostedt sind nicht weit, von Harburg aus fährt sogar der ICE. Uns zu besuchen, ist also kein Problem.

Der Alte Tanzsaal ist das Zuhause von Ankerherz

Und nein, wir finden nicht, dass man in Hamburg leben muss. Wir sind schneller in der Stadt, die wir lieben, als die meisten Pendler aus den Vororten. Zum Hafen sind es keine zwanzig Minuten. Besonders in den Sommermonaten, wenn man kurzentschlossen Schiffe schauen möchte, ein unschätzbarer Standortvorteil.

Weltzentrale von Ankerherz: der Alte Tanzsaal in Hollenstedt.

 

Als wir aus der Großstadt aufs Land zogen und den Alten Tanzsaal entdeckten, war er ein Fliesenlager. Wir erkundigten uns, was früher im Backsteingebäude war, und was wir hörten, freute uns. Früher wurde hier tatsächlich getanzt, gefeiert und geknutscht. Dieses “Karma” hat sich der Alte Tanzsaal erhalten. Wir fühlen uns jedes Mal wohl, wenn wir reinkommen. Manchmal besuchen uns ältere Herrschaften, die erzählen, wie sie hier “beim Schwofen” ihren Lebenspartner kennenlernten oder wie es war, als sich das Dorf hier im kleinen Kino traf.

Gemütlichkeit und eine Galionsfigur

Wir haben den Alten Tanzsaal, das Zuhause von Ankerherz, gemütlich gemacht. Im Eingangsbereich gibt es einen Shop mit allen Produkten, den Kapuzenpullovern, T-Shirts oder Accessoires. In einer Couchecke können Gäste in den Büchern lesen. Eine noch namenlose Galionsfigur passt von einem Pfeiler aus auf alles auf. Überall im knapp 320 Quadratmeter großen Saal stehen Dinge, die wir auf Reisen im Laufe der Zeit gesammelt haben: Kleine Kunstwerke, Bilder, Drucke, ein Maschinentelegraph oder eine alte Uhr aus der Zeit der Segelschifffahrt. Für sieben Mitarbeiter ist der Alte Tanzsaal der Arbeitsplatz, und für viele Gäste, die jeden Tag vorbei schauen.

Hollywood in Hollenstedt: regelmäßig laden wir zu Lesungen, Konzerten oder Tastings ein.

Hollywood in Hollenstedt

Regelmäßig findet hier auch “Hollywood in Hollenstedt” statt, eine Veranstaltungsreihe für den Guten Zweck. Prominente wie die Schauspieler Axel Prahl, Uwe Friedrichsen, der Opernstar Massimo Giordano oder der Regisseur Cameron Glendenning waren schon zu Gast. Wir feiern gerne – und Ihr seid herzlich eingeladen! Wir haben immer eine Tasse Kaffee für Euch! Was natürlich auch für unseren Shop und das Studio von Radio Ankerherz auf Helgoland gilt. Auf Unterland in der Siemens-Terrasse 148, nicht weit vom Fähranleger. Kommt rum!

Hier könnt Ihr stöbern: der Shop im Alten Tanzsaal.

 

Das Zuhause von Ankerherz befindet sich in Hollenstedt, direkt an der A1 zwischen Hamburg und Bremen. Parkplätze sind reichlich vorhanden. Wer übernachten möchte, dem empfehlen wir den Hollenstedter Hof, der in fünf Minuten zu Fuß erreichbar. Unsere Öffnungszeiten: Montag – Freitag 9-18 Uhr, Samstag 9-13 Uhr. Anschrift für das Navi: Estetalstraße 8, 21279 Hollenstedt. Und wem das zu weit ist oder wer selten in den Norden kommt: Unser Online-Shop hat rund um die Uhr geöffnet, an 365 Tagen im Jahr. HIER ist die Eingangstür.

Stefan und Julia Kruecken leiten Ankerherz, das sie 2007 gründeten. Das Paar hat vier Kinder und lebt mit zwei Hunden in Hollenstedt im Süden von Hamburg.

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