Ankerherz Tipp: Russischer Traditionssegler in Hamburg

Ein Tipp für alle Freunde alter Schiffe: Die Dreimast-Fregatte Shtandart, ein russischer Traditionssegler, hat nach fünf Jahren wieder in Hamburg festgemacht. Bis Montag (7. September) liegt der Nachbau aus den Zeiten von Peter dem Großen in der Hafencity.

Die Shtandart ist eine Replik der ersten Fregatte für die Baltische Flotte aus dem Jahr 1703. Sie wurde in einer privaten Initiative von Kapitän Vladimir Martus und einem Studententeam in St. Petersburg originalgetreu nachgebaut. Heute segelt die Shtandart auf gemeinnütziger Basis mit Trainees auf den Weltmeeren. An Bord lehrt man jungen Leuten das Segeln nach „alter Schule“. Das Schiff nimmt regelmäßig an maritimen Events teil, so auch schon am Hafengeburtstag in Hamburg und der Hanse Sail in Rostock. St. Petersburg ist Hamburgs Partnerstadt.

Russischer Traditionssegler in Hamburg

Für alle Segelschulschiffe bedeutet die Corona-Zeit eine schwierige Lage: Maritime Events und Festivals mussten abgesagt werden. Reiseeinschränkungen machen es den Trainees schwierig, an Bord zu kommen. Die Shtandart segelt seit einigen Wochen wieder. Demnächst ist eine Mittelmeer Reise geplant. Im Herbst und Winter soll in wärmeren Gewässern trainiert werden.

Tipp von Ankerherz: Bis zum kommenden Montag (7. September) begrüßt die Crew Interessierte nach Voranmeldung auf dem russ. Am Samstag, 5. September lädt Kapitän Martus gemeinsam mit der Russisch Deutschen Handelsgilde in Hamburg e.V.   ab 15.00 Uhr zum „Open Ship mit russischer Bortsch“. Selbstverständlich müssen Sicherheitsvorgaben mit individuellem Hygienekonzept eingehalten werden. Voranmeldung erforderlich unter info@rdhg.de

 

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