STURMFESTES “Cove House Inn” – ein besonderer Pub

Es gibt keinen Pub, der so sturmfest ist wie das “Cove House Inn”. Die dicken Mauern auf der Insel Portland im Süden von England haben schon viele Stürme überstanden. Gemütlicher geht es nicht.

Die See rollt in der Dunkelheit heran und es klingt unheimlich. Wenn die Wellen zurücklaufen vom Chesil Beach, nehmen sie Kies mit, es rauscht und rasselt, und wenn eine Welle bricht, klingt es wie ein Schlag. Nieselregen fliegt fast waagerecht im Licht der Straßenlaterne vorbei. Zeit für ein Pint Bier im „The Cove House Inn“ am Rande des Dorfes Chiswell, Insel Portland, England.

Es gibt kaum einen Pub, der so viele Orkane überstanden hat mit seinen dicken Mauern. Sogar den Großen Sturm von 1824, der Tod und Verwüstung über die Insel brachte. Gebaut aus den Steinen der Insel, die Portland bekannt gemacht haben und mit denen auch der Buckingham Palast und die St. Pauls Kathedrale in London errichtet wurden. Es gibt auch kaum einen Pub, der so exponiert steht. An einem Küstenabschnitt, gegen den die See mit Wucht und Stärke hämmert.

Tradition mit Moderne – ein besonderer Pub

Gemütlich ist es im „The Cove House Inn“, der Tradition und das Heute unter ein Dach bringt. Geöffnet seit dem späten 17ten Jahrhundert, doch modern geführt. Ein Feuer brennt im Kamin, die Möbel sind aus schwerer Eiche. Die Bar bietet auch Craft-Biere und die Speisekarte neben traditionellem Pub-Food auch fettreduziertes an, Scampi, sogar Oliven, vielleicht ist das die wahre Sensation.

An einer Wand hängen Aufnahmen von Wracks und eine Karte, auf der alle Strandungen vor der Küste eingetragen sind. Der Zeichner hatte Mühe, sie alle unterzubringen. Hinter Glas sieht man Fotos, gerahmte Erinnerungen an die heftigsten Stürme. Schwarz und Weiß und Grau: die Apokalypse am „Cove House Inn.“

Die Wellen scheinen das Haus zu verschlingen, nur der Schornstein ragt noch hinaus.

„Das war während der Stürme im Februar 2014“, erklärt der Barkeeper. „Eine Welle schlug die Fenster im ersten Stock ein und die Bar lief voll.“ Nun muss man wissen, dass der Wellenbrecher vor der Promenade gute vier bis fünf Meter hoch ist. Man mag sich nicht vorstellen, welche Kräfte hier wirken. Die Wellen werfen Kieselsteine bis weit ins Dorf hinein. „ Der Wind hat weiter aufgebriest, als wir den Pub verlassen. Die Nordsee rauscht schwer und spielt mit den Kieseln.

Wir stellen die Jackenkrägen hoch und spazieren zurück ins B&B.

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[…] kann mich so schön den Wind um die Nase wehen lassen – und abends dann den Tag in einem gemütlichen Pub ausklingen […]
Zauberhafte Ort am Meer: am Beachy Head Lighthouse on Aug 28 2017