Fehmarn: DGzRS und Hubschrauber der Marine retten verletzten Segler

Vor der Ostseeinsel Fehmarn haben Seenotretter und die Crew eines SAR-Hubschraubers der Marine einem jungen, schwer verletzten Segler geholfen. Der Mann war an Bord einer Segelyacht von einem Gegenstand am Kopf getroffen worden und blutete stark.

Die Segelyacht befand sich etwa fünf Seemeilen (rund neun Kilometer) südlich von Fehmarn, als der Skipper einen Notfall meldete. Ein Crewmitglied blutete stark aus einer Platzwunde am Kopf. Er benötigte dringend medizinische Hilfe.

Notfall vor Fehmarn

Die Rettungsleitstelle See alarmierte umgehend den Seenotrettungskreuzer „Bremen“ der DGzRS-Station Großenbrode. Wenige Minuten später legten sie ab und liefen zur Segelyacht. Die Seenotretter ließen sie ihr Tochterboot Vegesack zu Wasser, mit dem sie an der 13 Meter langen Yacht längsseits gingen, um den Verletzten zu übernehmen.

 

Seine Mitsegler hatten bereits einen Druckverband angelegt, um die starke Blutung zu stoppen. Die Seenotretter brachten den Verletzten mit dem Tochterboot an Bord des Seenotrettungskreuzers. Der SAR-Hubschrauber der Marine war inzwischen vor Ort eingetroffen.

Teamwork der Retter

Per Seilwinde setzte die Crew einen Notarzt auf der „Bremen“ ab. Dieser entschied, dass der Patient zur medizinischen Versorgung sofort an Land musste. Die Besatzung der Sea King winschte den 21-Jährigen sowie den Arzt auf. Sie flogen den Verletzten in ein nahegelegenes Krankenhaus.

 

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