Kanadische Küstenwache im Einsatz nach Feuer auf Großcontainerschiff

Die kanadische Küstenwache ist im Einsatz für ein Großcontainerschiff auf dem Sankt-Lorenz-Strom. An Bord der 294 Meter langen „MSC Sao Paolo V“ ist ein Brand im Maschinenraum ausgebrochen. Wie gemeldet wird, brachte die Crew das Feuer unter Kontrolle. Die Seeleute blieben unverletzt.

Kritisch waren nach Angaben der kanadischen Küstenwache vor allem die Stunden unmittelbar nach dem Feuer. Das große Schiff, das auf der Reise von Montreal ins portugiesische Sines war, trieb ohne Antrieb auf Höhe der Mündung des Saguenay-Flusses gefährlich nahe auf das Ufer zu.

Kanadische Küstenwache im Einsatz

Dem Kapitän gelang es aber anscheinend im letzten Moment, die Anker fallen zu lassen und so ein weiteres Driften zu verhindern. Zwei Schlepper, die von der nahegelegenen Lotsenstation Les Escoumins entsandt wurden, sicherten das Großcontainerschiff wenig später. Ein anderer Schlepper begann damit, die Außenhülle des Schiffes zu kühlen.

Gegen Mittag erklärte die Schiffsführung gegenüber der kanadischen Küstenwache, dass der Brand unter Kontrolle sei. 25 Seeleute blieben an Bord. Es gibt keine Berichte über Verletzte. Auch ist nichts von einer Umweltverschmutzung bekannt. Die „MSC Sao Paulo V“ wartet aktuell darauf, in einen Hafen geschleppt zu werden.

Zweiter MSC-Frachter mit Maschinenausfall

Währenddessen meldet auch ein anderes Schiff der weltgrößten Reederei MSC Probleme. Die 275 Meter lange „MSC Katyayni“ war auf dem Weg von Altamira in Mexiko ins belgische Antwerpen, als die Maschine ausfiel – knapp 300 Seemeilen (555 Kilometer) vor der Küste von Vigo in Spanien.

Glück im Unglück: Das Wetter war ruhig und ein Schlepper schnell zur Stelle. Sechs Tage dauerte es, bis der Schleppverband den Hafen von Vigo erreichte.

 

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