Unglücksfrachter Ever Given „malte“ Penis ins Meer

Dies dürfte für den Kapitän des Unglücksfrachter „Ever Given“, der derzeit den Welthandel im Suezkanal blockiert, noch einige Nachfragen geben. Bevor er in den Suezkanal bog, „malte“ sein 400 Meter langer Frachter eine Route ins Rote Meer, die ohne besondere Phantasie an einen Penis erinnert.

Wie Daten des Trackingportals „vesselfinder.com“ belegen, wählte der Kapitän vor dem Unglück eine seltsame Route. Sie erinnert, ohne viel Fantasie aufzubringen, an zwei große Pobacken und einen Penis. Die japanische Reederei dürfte Rückfragen an die Schiffsführung haben. Vierhundert Meter lange und 200.000 Tonnen schwere Großfrachter, auf denen Werte in Höhe von Milliarden Euro transportiert werden, eignen sich eher nicht als Spielzeug für präpubertäre Scherze. Nach Einschätzung von Experten kommen auf die Reederei nach der Havarie Schadenersatzforderungen in Höhe von mehreren hundert Millionen Dollar zu.

Auswirkungen auf den Welthandel

Zwölf Prozent des Welthandels gehen durch den Suezkanal. Hunderte Schiffe können aktuell nicht passieren, es kommt zu Staus an beiden Enden des Kanals. In Berichten ist davon die Rede, dass die unterbrochenen Lieferketten bald zu massiven Problemen führen könnten, etwa in der Automobilproduktion. Auch der Welthandel mit Öl ist betroffen.

Ever Given fiel negativ auf

Es ist nicht das erste Mal, dass die „Ever Given“ negativ auffällt. Im Februar 2019 kollidierte der Großcontainerfrachter beim Auslaufen aus Hamburg mit einer Hafenfähre (hier geht es zum Ankerherz Beitrag). Es war damals reiner Zufall, dass niemand verletzt oder getötet wurde. Seinerzeit war der Frachter trotz einer Sturmwarnung ausgelaufen und auf der engen Elbe vom Kurs abgekommen. Im Falle der Havarie auf dem Suezkanal soll die Kombination aus Starkwind, schlechter Sicht und technischen Problemen die Ursache für das Unglück sein.

Für die Bergungsteams läuft ein Wettlauf gegen die Zeit. Jede Stunde, die vergeht, kostet etliche Millionen Dollar…

Seht Euch dieses Video an. Die Trackingdaten sind echt, wie Vesselfinder bestätigte.

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