Ankerherz auf Reisen: Donaghadee, ein kleiner Hafen in Nordirland

Als wir in die Straße einbiegen, die hinunter zum Hafen führt, öffnet sich der Himmel. Sonnenschein über Donaghadee, einem verschlafenen Küstenstädtchen, kaum eine halbe Stunde Autofahrt von Belfast entfernt.

Es ist einer dieser Orte, die man entdeckt, weil man einen zufälligen Blick auf die Karte wirft und das Symbol eines Leuchtturms sieht. Und einer dieser Orte, an die man dann zurückkehrt, weil sie einen eigenen Charme haben. So viele Postkartenmotive an diesem Nachmittag: der Leuchtturm, der seit Jahrhunderten Schiffe warnt. Das Boot der Seenotretter, deren Station berühmt wurde, als die Besatzung des Bootes einmal mehr als fünfzig Passagieren der Fähre nach Stanraer das zweite Leben schenkte.

Donaghadee – ein kleiner Hafen in Nordirland

Was für ein zauberhafter Nachmittag: Die Portion Fish & Chips direkt an der Wasserkante ist eine der besten, die ich je gegessen habe. Danach ein Pint Bier mit Blick auf den Leuchtturm, und der Barkeeper erzählt, wie gut sich alles entwickelt im Ort. Immer mehr Gäste kommen und entdecken den kleinen Ort.

Endlich blüht Nordirland auf

Die „Troubles“, wie man den Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken oft euphemistisch nennt? Scheinen so weit weg zu sein, als liege das Belfast des Bürgerkriegs auf einem anderen Kontinent. Nordirland blüht auf, nach so vielen Jahren des Streits und der Gewalt.

Hoffen wir für Donaghadee, dass es trotz des „Brexits“, der viele Fragen aufwerfen wird, so bleibt.

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