MAYDAY – das Buch der Seenotretter. Von echten Helden.

Der Begriff des „Helden“ wird viel strapaziert. Ein „Held“ findet sich schnell in einer Zeit, in denen Nachrichten laut sein müssen, um gehört zu werden. Es gibt „Helden“, die so genannt werden, weil ihre Mannschaft ein Tor mehr in einem Fußballspiel geschossen hat. Manche werden als „Helden“ bezeichnet, einfach nur, weil sie etwas kochen können. Es gibt „Helden“, die Teppiche liefern oder Pizza ausfahren.

Wir von Ankerherz definieren Helden nach dem, was sie tun: Sich für andere Menschen einsetzen, ohne darüber große Worte zu verlieren. Große Dinge im Kleinen, im Verborgenen leisten. Ihnen wollen wir eine Stimme geben. Es mag absurd klingen, denn sie finden kaum noch einen Platz und eine Stimme. Vielleicht gibt es zu viele Helden in diesen Tagen, zu viele falsche Helden.

Umso mehr freut es uns, dass MAYDAY am 3. August in die SPIEGEL-Bestseller-Liste einsteigt.

 

Seenotretter Buch – erzählt in ihren Worten

Denn an diesem Buch haben wir mit Unterbrechungen über acht Jahre lang gearbeitet. Das ist selbst für unsere Verhältnisse eine lange Zeit, doch dieses Buch ist uns ein besonderes Anliegen. Alles sollte stimmen. Denn es handelt von Männern (und einer Frau), die bereit sind, für das Wohl anderer alles zu riskieren. Sie fahren hinaus in den Sturm, wenn andere längst im sicheren Hafen sind. Sie sind selbstlos, sie sind mutig, sie sind Ritter in roten Overalls. Seit mehr als 150 Jahren sind sie im Einsatz. Geld vom Staat nehmen sie nicht, noch etwas heldenhaftes.

Den Tag, an der ich verstand, was Seenotretter leisten, werde ich nie vergessen. Es war auf dem Atlantik und wir befanden uns auf der Reise nach Island, um an unserem Buch „Sturmwarnung“ zu arbeiten. Südlich der Färöer-Inseln kam die Fähre in einen schweren Sturm. Als ich hinaus trat an Deck, erschrak ich: Das war kein Sturm, wie ich ihn von Land kannte. Er klang wie ein verwundetes Tier, er röhrte, brüllte, er schrie. Wie mag es sein, unter solchen Bedingungen hinaus zu fahren? Im Wissen, dass kein Boot unsinkbar ist?

Überall an der Nordsee und Ostsee

In „Mayday“ geht es nicht nur um spektakuläre Einsätze. Sondern auch um andere Schläge, die Seenotretter verarbeiten müssen: Den ertrunkenen Jungen. Die Furcht, im Einsatz zu spät zu kommen. Die Sorge, dass einer der eigenen Crew über Bord gespült werden könnte. „Wer Angst hat, darf nicht raus“, sagt einer der Retter im Gespräch. Angst lähmt die Gedanken. Doch Furcht kennt jeder von ihnen.

Mit „Mayday“ wollen wir den Seenotrettern in Denkmal setzen. Wir haben dafür die Küsten der Nordsee und Ostsee bereist und sind nach England geflogen (um die Geschichte des geretteten Mister Barnes erzählen zu können). Vom Fotografen Thomas Steuer, der die Seenotretter seit Jahren im Einsatz begleitet, stammen die Bilder aus dem Einsatz. Der Hamburger Fotograf Enver Hirsch porträtierte die Männer auf ihren Stationen und an Bord der Kreuzer, während sie auf einen Einsatz warteten. In jedem Moment kann es wieder losgehen.

Das Buch MAYDAY gibt es ab sofort überall im Handel und kann auch hier bei uns versandkostenfrei bestellt werden.

 

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